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September 12, 2011 1 Kommentar

Die Foto-Trends der IFA 2011 Berlin – Ein Rückblick

IFA-2011-Berlin-Nordeingang

Vom 02. bis 07. September fand die IFA 2011 in Berlin statt. Während des IFA Wochenendes war ich in den Ausstellungshallen unterwegs, um mir die Trends aus dem Bereich Kameras und Fotografie anzuschauen. Welche Neuigkeiten konnten halten, was die vollmundigen Ankündigungen versprachen?

Der IFA Samstag war der wahrscheinlich letzte richtig schöne Sommertag in 2011. Die beste Zeit also, um sich in schlecht klimatisierten Messehallen unter das schwitzende Laufpublikum zu mischen. Vorbei gedrängt an Messehallen voller Mixer, Waschmaschinen und Lockenwicklern, hin zu den wirklich spannenden Sachen – dazu gehört natürlich Fotografie.

Zum Glück ist die IFA sehr Endverbraucher freundlich. An jedem Stand geben die Hersteller die Möglichkeit, die Kameras samt Objektiven einmal auszuprobieren. Das freut natürlich den Verbraucher, aber auch den Blogger.

Bei der Entscheidung hinsichtlich des perfekten Systems gibt es eine menge Faktoren, die man in die Entscheidung mit einbeziehen sollte. Wie groß ist das Angebot an Zubehör? Unterstützen Dritt-Hersteller wie Sigma oder Tamron das System? Zuletzt stellt sich natürlich auch die Frage nach den Zukunftsaussichten eines Systems. Wer investiert schließlich schon gerne drei- bis vierstellige Summen in eine Kamera, die unter Umständen schon in ein paar Jahren wieder eingestellt wird?

Ein Besuch auf der IFA oder der Photokina gibt einem die Möglichkeit, alle verfügbaren Kameras zu testen und sich im Anschluss ein Bild zu machen.

Foto-Trend #1 auf der IFA 2011: Spiegellose Systemkameras

Doch was waren die Trends auf dem Bereich Fotografie der diesjähigen IFA? Der Markt bewegt sich im Konsumerbereich – und darauf ist die IFA Berlin eindeutig ausgerichtet – mehr und mehr weg von den Kompakten im Einsteigersegment hin zu kompakten Lösungen, die den Profikameras in nichts mehr nachstehen – den spiegellosen Systemkameras und Kompaktkameras mit einem großem Sensor.

Diese Entwicklung hat vor allem zwei Ursachen. Zunächst gehen die „kleineren“ Hersteller wie Sony, Samsung, Panasonic und Pentax, der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus dem Hause Canon und Nikon aus dem Weg. Dazu kommt, dass die Nischen-Hersteller oft nicht über das geballte Know-How der Branchengrößen verfügen. Das fängt beim Gehäuse (Sucher, Spiegel) und geht natürlich weiter über die Berechnung und Fertigungsqualität der Objektive. Sony löste das Problem des Innovationsrückstands vor einigen Jahren, in dem der Hersteller den Konkurrenten Minolta kurzerhand aufkaufte.

Foto-Trend #2 auf der IFA 2011: Kompaktkameras mit großem Sensor

Der zweite Trend sind sicherlich die hochwertigen Kompaktkameras – ohne die Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln. Diese Art von Kamera bringt ebenfalls ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich. Hier ist sicherlich die Größe ein Faktor. Zudem erlauben die kleinen Sensoren kleine, lichtstarke Objektive, die hervorragende Abbildungsleistung besitzen. Bezüglich letzterem ist allerdings der (meistens) kleine Sensor der begrenzende Faktor. Dies gilt natürlich besonders bei schlechten Lichtsituationen, in denen der Fotograf keine andere Wahl hat, als die Empfindlichkeit des Sensors in rauschanfällige Regionen jenseits von ISO 800 zu drehen.

Canon und Nikon halten sich mit Neuankündigungen zurück

Die spannende Frage zu erst: Was hatten die Branchenprimusse Canon und Nikon auf der Messe zu bieten? Die Antwort: Nicht viel. Einzig die neue Nikon P7100 wusste vielleicht zu begeistern. Wer sich für diese Art von Kameras – nämlich hochwertige Kompaktkameras mit einem interessiert, für den gab es allerdings am Fuji-Stand Spannendes zu sehen. Dazu später mehr.

Die Samsung NX200

Vielen Dank noch einmal an das Team Imaging und Mobile Computing von Samsung Deutschland, die mir und einigen anderen Bloggern bei einem kleinen Get-Together die Möglichkeit gaben, sich die neue NX200 und einige (neue) Objektive einmal genauer anzusehen.

Samsung NX200 zusammen mit dem 16mm, 18-200mm, 18-55mm und 85mm

Die große Anzahl der Objektive, die für die in diesem Jahr im Vorfeld der IFA auf den Markt gebracht wurden, sprechen dafür, dass es der Hersteller Samsung es ernst meint mit der NX-Serie. Zu dem System gehören die NX11, die mit ihrem elektronischen Sucher wie eine klein geratene Spiegelreflex-Kamera wirkt, und die kompakte NX200, die Maßstäbe in Sachen Auflösung (20,3 Megapixel) setzt und sich, in Ermangelung eines Suchers, vor allem an den Anfänger und Gelegenheitsfotografen wendet.

Im Fokus auf dieser Messe stand die Samsung NX200, die zwar durchdachte Features bietet, sich jedoch nicht ausreichend von der vielfältigen Konkurrenz absetzten kann.

Gefallen hat mir auf Anhieb die die Möglichkeit an manchen Objektiven über via Knopfdruck am Fokusring des Objektives die Blende im AV-Modus einzustellen. Solchen kleinen Details mag ich. Auch schön ist das große LCD-Display auf der Rückseite. Die Kamera bietet die Möglichkeit zum manuellen Fokussieren, digital zu zoomen. Die Bildqualität mag hervorragend sein, die Kameras bringt für Anfänger interessante Eigenschaften mit, aber ein wenig Kritik muss auch sein.

Zunächst möchte ich etwas über das Design sagen. Die Kamera liegt gut in der Hand, jeder Handgriff sitzt und die Bedien- und Menüstruktur ist duchdacht, kein Frage. Die Kamera ist sehr wertig verarbeitet. Kein knirschendes Plastik, alles Sitzt. Der Auslöser hat einen angenehmen Druckpunkt. Aber liebe Entscheider bei Samsung: Bitte überdenkt Euer Design! Die Kamera sieht mir für meinen Geschmack viel zu futuristisch aus. Das Hat Sony z.B. mit der NEX-7 in ihrem wenig verspielten, schwarzen Gehäuse wesentlich besser gemacht. Also bitte für die nächste Version ans Zeichenbrett und liefert einfach ein schlicht-elegantes Gehäuse. Dann habt Ihr eine super Kamera.

Die Sony NEX-7, der große Konkurrent der Samsung NX200

Wo ich mit der NX200 ebenfalls noch Fragezeichen sehe, ist ebenfalls der Objektivpark. Die Kamera richtet sich an den privat Anwender, allerdings bringt man dann ein Spezial-Objektiv, wie das Objektiv der Premium-Linie, das Samsung 85mm f/1.4. Eins vorweg, dies ist ein Hammer-Objektiv. Absolut wertig verarbeitet, es fokussiert sehr schnell und fühlt sich einfach “richtig” an. Bei Offenblende bietet es ein Traum-Bokeh. Ein Objektiv, das ohne Probleme mit dem Canon 85 1.2 mithält, liegt aber auch preislich ganz oben. Rund 1000 Euro müsst Ihr für dieses Objektiv hinlegen. Dieses Objektiv würde man gerne einmal an einem Canon oder Nikon Crop-Sensor sehen. Aber für welchen potentiellen Käufer der NX200 ist das 85mm gedacht? Für den Privatanwender ist es zu teuer (und zu schwer und groß) und für den Profi gibt es nicht die passende Kamera (die NX200 ist es jedenfalls nicht).

Die Objektive sind definitiv gut verarbeitet (Samsung NX200 mit 60mm f/2.8 Macro)

Zudem ist ein 85mm am Crop APS-C Sensor nicht die richtige Linse für Portraits. Ein 130mm Kleinbildäquivalent ist hat für ein Portrait-Shooting einfach einen zu begrenzten Nutzen (Kopfportraits). Hier wäre ein 50mm 1.4 sinnvoller gewesen. Das bietet Samsung wiederum nicht an.

Eine feine Linse ist hingegen das Samsung 16mm f/2.4 Pancake. Diese Linse passt auch gewichtsmäßig perfekt zu der NX200. Zusammen könnte ich mir gut vorstellen Kamera und Objektiv täglich in die Tasche zu stecken und für spontane Street Photography beim Stadtbummel oder auf Reisen zu nutzen.

Eine weitere Frage, die sich der Hersteller fragen lassen muss ist, wie lange Samsung am NX-Mount festhält. Erst im letzten Jahr hat der Hersteller. Die Spiegelreflex Kameralinie GX eingestampft. Bleibt also nur zu hoffen, dass Samsung dieses Mal am Ball bleibt. Außerdem ist das Angebot an Zubehör immer noch sehr dünn.

Samsung hat mit den NX-Kameras einen ordentlichen Start hingelegt. Allerdings wird sich der Hersteller mit der NX200 an der Sony NEX messen lassen müssen. Sie ist das große Vorbild und der größte Konkurrent. Im jetzigen Zustand muss man sagen, Samsung ist nah dran, aber die Sony NEX-7 ist der NX200 einfach noch voraus.

Die Fuji X10: Die beste Kamera der IFA

Nie hätte ich mir vor meinem Besuch auf der IFA erträumt, dass diese Kamera mein persönliches Highlight der Messe werden würde: Die Fuji X10. Man muss zugeben: bereits auf der Photokina 2010 hatte Fuji mit der Schwester der X10, der X100, ein Meisterstück präsentiert. Es waren damals nicht die Leistungswerte der Kamera, die begeisterten. Es war auch nicht der (immer noch) hervorragende Hybridsucher der mich überzeugte. Nein es war die Rückbesinnung auf alte Tugenden des Kameradesigns: Eine überzeugendes Handhabung, mit vielen Schaltern und Knöpfen und der damit einhergehende Verzicht auf komplizierte Untermenüs, das klassische Design, ein optischer Sucher und natürlich die hervorragende lichtstarke Festbrennweite.

Das Design der Fuji X10 erinnert an die Bessa R Messucherkamera

Mit dem gerade präsentierten Nachfolger der X100, der X10 macht Fuji nun in meinen Augen wieder alles richtig. Optischer Sucher, klassisches Design, dass ein wenig an die Voigtländer Bessa R erinnert und besonders in der zusätzlich erhältlichen Lederhülle begeistert. Sie bietet ein lichtstarkes Zoomobjektiv (Brennweite: 28-112 Kleinbildäquivent, Blende: f/2.0-f/2.8). Schönes Detail: Dreht man den Zoomring jenseits der 28mm, schaltet sich die Kamera aus.

Mit 12 Megapixel hat sich der Hersteller in Zurückhaltung geübt. Das wird dem Rauschverhalten nur gut tun. Der Sensor ist für eine Kompaktkamera mit 2/3 Zoll ungewöhnlich groß. Darüber hinaus hat Fuji einige interessanten Aufnahmemodi in die Kamera intergriert. Da wäre erstens die Erweiterung des Dynamikumfangs, in dem, natürlich mit Kompromissen hinsichtlich der Auflösung, benachbarte Pixel jeweils mit einer unterschiedlichen Dauer belichtet werden. Die unterschiedlichen Helligkeitswerte werden im Anschluss in einer Datei Zusammengefasst. Wie gut dies in der Praxis funktioniert, müssen Tests zeigen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Pixel zusammenzulegen, um so das Rauschen zu minimieren. Beides sind sicherlich interessante Funktionen. Ich vermute allerdings, dass ähnliche Ergebnisse mit einer anderen Kamera ebenfalls mit einem sauber belichteten RAW im Post-Processing möglich wären.

Müsste ich mich zwischen dieser Kamera und den vergleichbaren Modellen aus dem Hause Canon (G12) und Nikon (P7100) entscheiden, ich würde jederzeit zu der Fuji X10 greifen. Sie sieht einfach zu gut aus.

Die Sony SLT-A77: Das Ende der Spiegelreflexkamera?

Die Sony SLT-A77 war für mich das klare Anzeichen vor der Messe, dass sich der Hersteller Sony demnächst von dem Konzept des Spiegels verabschiedet. Die SLT-A77 ist die erste Kamera, die von der Handhabung und der Verarbeitung als spiegellose Systemkamera dem DSLR-Nutzer wirklich Spaß macht. Die Kamera hatte ich bereits im Rahmen der IFA Berlin Vorberichterstattung detaillierter vorgestellt.

Das Gehäuse ist riesig und liegt wie angegossen in der Hand. Hier wurde durch das Weglassen des Spiegels definitiv kein Platz gespart. Der Sucher enttäuscht in der Verwendung nicht. Mit 2,4 Megapixeln augestattet kommt er dem Aussehen und Verhalten eines klassischen Spiegels schon sehr nahe. Keine Verzögerung in der Darstellung oder Rauschen, auch bei schlechten Lichtbedingungen. Zusätzlich bietet er einige nette Features, an die sich der Nutzer einer Spiegelrelfexkamera erst einmal gewöhnen muss.

Der Sucher wirkt beim ersten Durchschauen etwas überladen, die Flut an Informationen lässt sich allerdings deaktivieren. Er bietet zuschaltbare Gitterlinine, eine digitale Wassewaage, ein Live-Histogramm und das sehr nette Feature, eine manuelle Fokussierhilfe zu aktivieren. Dabei besteht die Möglichkeit, die Ebenen des Bildes optisch hervorzuheben, die scharfgestellt sind. Ähnlich wie beim Mikroprismenring – nur umgekehrt quasi. Das ganze hört sich unspannend an, ist aber eine große Hilfe, um beim manuellen Fokussieren, die Schärfe zu kontrollieren, oder wenn die Schärfeebene sehr kurz ist, wie z.B. bei der Verwendung langer Brennweiten und großen Blenden.

Sony hat offenbar die Rufe der weltweiten Fotogemeinde erhört und der SLT-A77 einen eingebauten GPS-Sender verpasst – endlich!

Der Sensor ist mit 24 Megapixeln ebenfalls auf der Höhe der Zeit. Die Sony SLT-A77 steht und fällt mit dem Sucher, entweder man mag es, oder eben nicht. Schwierig zu beurteilen, ob ein digitaler Sucher generell nun besser oder schlechter ist. Ich denke beide haben ihre Berechtigung. Ob sich hybride Konzepte, wie sie die Fuji X100 bietet, durchsetzen erscheint mir jedoch als unwahrscheinlich. Da ist den Herstellern auf die Dauer der „einfache“ digitale Sucher sicher lieber.

Fakt ist: Die digitalen Sucher haben extrem aufgeholt. Ich war froh, als die digitalen Spiegelreflexkameras endlich erschwinglich wurden und hatte seit dem eigentlich gehofft, nie wieder durch einen elektronischen Sucher schauen zu müssen. Der Markt bewegt sich zurück, aber wenn ich mir die neue Sony-Kamera und andere spiegellose Systemkameras auf der IFA 2011 so anschaue, ist das vielleicht gar nicht so schlimm.

Das waren meine IFA 2011 Berlin Highlights. Welche Kameras haben Euch auf der IFA besonders begeistert?

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